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Fachinfo 26: Der Sommer dreht voll “durch” bzw. “auf” !

Je nach Standort setzt die Hitze den Bienen mehr oder weniger zu.
Abends sieht man die Bienen vor dem Flugloch sitzen, ganze Bienentrauben können sich bilden. Dies ist jedoch normal.
Ausserdem haben die Bienen eine natürliche Klimaanlage. Dazu benötigen sie eine Menge Wasser, um bei heissem Wetter die Temperatur in der Beute zu regeln. Über die Verdunstungskälte des Wassers und mit dem Flügelschlag vieler hundert Bienen wird ein kühlender Luftstrom erzeugt. Der Imker sollte jedoch einige Dinge beachten.

Folgendes sollte bei der Hitze bedacht werden.

  • Gitterboden bitte offen lassen, Schieber raus und die Varroakontrolle verschieben.
  • Flugschlitz über die gesamte Breite der Beute offen lassen ( 7-8 mm hoch).
  • Bei den schwachen Ablegern, Flugschlitz etwas enger halten um Räuberei zu verhindern.
  • Varroabehandlung mit Ameisensäure, bitte sich bei "Varroawetter" informieren, da die Anwendung, bei der Hitze, den Bienen zu stark schaden kann. (sh. Fachinfo 24) 
  • Varroawetter Auszug 31.7.- 6.8.2018
  • Falls Bienenhaus vorhanden, gut lüften.
  • Wassertränke in der Nähe aufstellen. (sh Fachinfo 7)
  • Man kann die Bienen, bei einem Standbesuch, am Flugloch mit dem Wassersprüher besprühen. Die Bienen nehmen die Wassertropfen dann gerne auf.
  • Halbschatten für die Bienen wäre gut. Morgensonne besser als Mittagssonne. (Umsetzung der Beuten am Stand aber nur in der Winterpause möglich, da die Bienen auf den Standort "eingeflogen" sind)
  • Die raffinierte Klimatechnik der Honigbienen (Artikel zum lesen)

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