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Bienenupdate Nr. 09-2019

Füttern und 1.Varroabehandlung

  • Nach Trachtende ist das Bienenvolk bereits im Wintermodus. Es schlüpfen jetzt schon die langlebigen Winterbienen. Darum ist richtiges Füttern und die erste Varrobehandlung wichtig für starke und gesunde Völker.
  • Arbeitsschritte dann wie folgt:
  • → Abschleudern → geschleuderte Honigräume zum putzen kurz aufsetzen dann über die Bienenflucht abräumen → erste Futtergabe dann erste Varroabehandlung
  • Erste Futtergabe mit 4-5 Kg Flüssigfutter oder 2-3 Kg Futterteig.
  • Wichtiger Unterschied zwischen "Füttern" und "Auffüttern"
  • "aufgefüttert" wird im Herbst (Wintervorrat)
  • "Füttern" ist nach Trachtende angesagt (täglicher Bedarf)
  • Richtiges Füttern bringt starke Wintervölker !
  • Hungernde Völker lösen Räuberei aus.
  • Durch zu viel und zu schnelles füttern wird das Brutnest eingeengt.
  • Königin braucht noch Platz zum Stiften für die Winterbienen.
  • Mit Futterteig und Zuckerwasser werden die Bienen länger beschäftigt und die Futteraufnahme geht langsamer voran. Langsam und dünn füttern wirkt brutfördernd und Mittelwände werden noch willig ausgebaut. (aktuelles Heft 08-19 "Bienen und Natur" guter Artikel zum Thema füttern)
  • Futtervorrat mit 8-10 Kg über den Sommer pro Volk konstant halten. Ableger entsprechend weniger.
  • Bei "Futtertaschen" im Volk muss die Beute zum Füttern geöffnet werden. Bilder zu Futtertaschen
  • Beim "Fütterer" (Futtergeschirr) von oben bleibt die Beute geschlossen (ist einfacher und sauberer).   Bilder zu Fütterer
  • Räuberei vermeiden durch sauberes Arbeiten am Bienenstand, und eher abends füttern.
  • Erfahrungsaustausch im Verein zum Thema "Füttern" ist wichtig.

folgende Futterarten:

zu kaufen:

  • Apiinvert gibt es unter anderem bei Raiffeisen ZG (ca. 85 cent pro Kg)
  • Futter auf Stärkebasis in Singen bei Apinaut (ca. 58-64 cent pro Kg)
  • Futterteig Apifonda bei Raiffeisen und Apinaut (ca. 1,10 -1,25 pro Kg)

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