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Bienenupdate 02 – 2020

Der Winter zu warm und doch noch zu kalt ...

.... um an den Bienen zu arbeiten. Nach einem zu warmen Winter pflegen die meisten Völker schon längst ein kleines Brutnest. Der Übergang vom Winterbetrieb in den Frühlingsmodus erfordert die besondere Aufmerksamkeit des Imkers. Momentan sollte nicht unnötig an den Völkern hantiert werden. Erst bei warmem Wetter von 12-15 Grad und Sonne kann der Beutenboden vom Totenfall gereinigt werden. Falls es tote Völker gibt sollten diese zeitnah abgeräumt und die Ursache erkundet werden. Ein guter Artikel im B&N Mein Volk ist tot – wieso? . Damit ein Volk jetzt nicht verhungert, muss der Imker wissen wie der Futterstatus in seinen Völkern ist. Mit wachsendem Brutnest steigt der Futterbedarf. Infos: bienenkunde.uni-hohenheim

Hier ein Beispiel von 8 Völkern vom Fütterungsende 2019 bis jetzt 2020. Es ist noch genügend Futter vorhanden. Die Bienen erreichen auch bei den warmen Temperaturen die äußeren Futterwaben. Wie bereits in anderen Artikeln beschrieben kann man mit der Kofferwaage die Beute wiegen und die Futtermenge errechnen.

Praxis-Tipp: Wenn nötig, Notfütterung mit Flüssigfutter mit der Bienenflucht oder Zwischendeckel und einem Honigglas mit kleinen Löchern im Deckel. Dieses direkt über dem Bienensitz kopfüber auf das Loch gestellt funktioniert super.

Die ersten Reinigungsflüge, zum leeren der Kotblase, haben hier am Bodensee schon stattgefunden. Um die Völker in der Wärmeregulierung zu unterstützen kann der Bodenschieber eingeschoben werden, bis es wärmer wird. Alle meine Völker haben bis jetzt den Winter überlebt, selbst ein kleiner Ableger (ca 4000 Bienen) mit einer übrig geblieben Ersatzkönigin ist super durchgekommen. Es werden bei Flugwetter schon Pollen eingetragen was eindeutig auf das Brutgeschäft hinweist. Zum lesen: Monatshinweise im BJ

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