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Ein ungewöhnliches Jahr geht zu Ende

Allen ein frohes Neues (Bienen) Jahr 2021"

Ein paar Gedanken im Rückblick:

Immer weiter, immer höher, immer größer, immer mehr, globaler, induvidueller und losgelöst von der Schöpfung, danach strebt und lebt der Mensch. Doch dann kommt so ein winzig kleines Corona-Virus (lein) und erzwingt eine Vollbremsung in unserem Leben. Unsere persönliche Freiheiten werden dadurch global stark eingeschränkt. Unsere Begrenzungen werden sichtbar, Menschen werden krank und viele sterben. Die Prioritäten verändern sich, nicht mehr nur das "Ich" kann im Mittelpunkt stehen bleiben, sondern der "Andere" wird sichtbar und wichtiger. Rücksichtnahme auf die Schwächeren und Älteren, Solidarität und Nächstenliebe sind jetzt entscheidend, um aus dieser Pandemie herauszukommen. Uns wird drastisch vor Augen geführt dass unser Leben fragil und abhängig ist, von der Schöpfung und von anderen Menschen wie zB. Pflege- und Fachpersonal, Ärzte, Wissenschaftler, Entscheidungsträger (Politiker), Postbote, Verkausfpersonal usw. und der Mensch von nebenan. ( und nicht zu vergessen vom "Klopapier" )

Wir Imker kennen das Zusammenspiel im Bienenstock und dies kann uns zum Vorbild dienen. Jede einzelne Biene, mit den verschiedenen Aufgaben, ist wichtig für das Überleben des ganzen Volkes. Als Individium losgelöst von Allem, kann die einzelne Honigbiene nicht für sich allein überleben. Die Bienen sind aufeinander angewiesen.

Corona bietet die Chance innezuhalten, unsere Prioritäten und unser Handeln neu zu überdenken und entsprechend zu verändern. Somit möchte ich Mut machen um nicht an der jetzigen Situation zu verzweifeln. Es gibt zwischen Himmel und Erde noch andere Dinge welche zu suchen und auch zu finden sind. Vielleicht endeckt der Ein oder Andere den Sinn des Lebens für sich neu.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Neues Jahr 2021.

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