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Ein Drittel aller Wildpflanzen in Deutschland gilt als gefährdet. Die neue Rote Liste des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zeigt, wie stark bedroht die Artenvielfalt heute ist.
"Pflanzen nehmen eine ganz elementare Rolle in den Ökosystemen ein. Ein Rückgang ihrer Artenvielfalt wirkt sich deshalb stets auch auf die große Vielfalt anderer Organismengruppen negativ aus. Die aktuelle Rote Liste belegt jetzt, dass insgesamt 30,8 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Pflanzen in ihrem Bestand gefährdet sind", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "

Nach dem Diebstahl von mehreren Bienenvölkern hat das Amtsgericht Heilbronn den Täter am Mittwoch zu einer Geldstrafe verurteilt. Er war fünfmal auf Beute-Tour. 4.500 Euro Strafe muss der verurteilte Bienendieb aus Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) zahlen. Der 50-Jährige war nach Ansicht des Gerichts Anfang 2017 fünfmal auf Diebestour in Neckarsulm (Kreis Heilbronn). Sieben Bienenvölker hat er insgesamt gestohlen, dazu noch zwei leere Bienenkisten - summa summarum ein Schaden von über 1.300 Euro.

Glyphosat soll Ursache für Bienensterben sein (neue Studie liegt vor)

  • Das weltweite Bienensterben beunruhigt viele Menschen. Eine neue Studie will nun einen Grund gefunden haben: das umstrittene Pflanzengift Glyphosat.
  • Artikel im Spiegel hier lesen
  • Artikel im BJ  Glyphosat stört Darmflora der Bienen

Keine Portionsverpackung ohne Herkunftsangabe

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass einzelne Honig-Portionspackungen immer eine Herkunftsangabe brauchen. Das gilt auch dann, wenn sie nicht für den Einzelverkauf bestimmt sind.

Der Verwaltungsgerichtshof legte die Frage der Kennzeichnungspflicht auch dem Europäischen Gerichtshof vor. Dieser entschied, dass Honig- Portionspackungen nach der Lebensmittel-Etikettierungsrichtlinie der EU und der europäischen Honigrichtlinie mit einem Hinweis auf die Ursprungsländer zu versehen sind (Az. C-113/15). weiterlesen im BJ

Die Firma Bayer geht gegen das Urteil des Gerichts der Europäischen Union zu Neonicotinoiden vor.

Im Mai hatte das Gericht die Klagen von Bayer und Syngenta gegen das Teilverbot dreier Neonicotinoide im vollen Umfang abgewiesen. Nun will Bayer einige allgemeine Interpretationen des Gerichts zum Pflanzenschutzgesetz überprüfen lassen. Die Firma ist davon überzeugt, dass diese keine rechtliche Grundlage haben und die Rechtssicherheit für Wirkstoffe, die in der EU zugelassen wurden, gefährdet sei.  weiterlesen im Bienen Journal

1.Bayer geht gegen Urteil zu Insektenmitteln vor

2.Wieder Gefahr für Bienen – neues Neonicotinoid wirkt tödlich

Flupyradifuron ist ein neues Insektizid, das schon in sehr geringen Mengen tödlich für Bienen und andere Insekten wirkt. Zusammen mit den Wirkstoffen Sulfoxaflor und Cyantraniliprol gilt es als möglicher Ersatz für die Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam. Diese Insektengifte wurden Ende April 2018 EU-weit für den Einsatz im Freiland verboten. Sie sind besonders bienengefährlich. Die drei neuen Insektengifte haben eine ähnlich verheerende Wirkung. Der Wirkmechanismus von Flupyradifuron und Sulfoxaflor ist sogar identisch, so dass man auch bei ihnen von Neonicotinoiden sprechen kann.