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Nur zur Erinnerung für unsere Jungimker:  (Stand 17.9.2018)

  • Das Zeitfenster zur letzten Varrobehandlung mit Ameisensäure wird kleiner und schließt sich bald.
  • Letzte Chance bei dem warmen Wetter nutzen.
  • Viele Infos in den Fachinfos zur Varroaproblematik auf dieser Hompage.
  • Info zur Winterbehandlung kommt im Dezember.

Pressemeldung: Walmart patentiert die "Roboterbiene" ...

Wer es nicht glaubt liest hier weiter im BJ
Als Nebeneffekt bringt die "Robobee" (Produktname) noch weitere Vorteile.
Der absolute Durchbruch in der Varroabekämpfung.
Damit hat sich das Thema Varroa für uns Imker erledigt.

  • Die Lösung ist die Roboterbiene, die Varroa hat keine Chance mehr.
  • Einfaches einweiseln der Roboterkönigin in ein normals Bienenvolk.
  • Alte Königin wird automatisch gekillt. (killing bee softly-Funkion)
  • Neue Roboterkönigin legt keine Eier sondern "Cookies"
  • Nach und nach entstehen mehr und mehr Roboterbienen. (Bee-Replikator-Funktion)
  • Bienenbeute kann zudem von Zuckerwasser auf Solarstrom für die Akku- Aufladung der "Robobees" umgestellt werden. (absolut Bio)
  • Internetanschluss für jede Bienenbeute für Softwareupdates ist nötig.
  • Robobees gibt es in 3 Varianten:
  • 1.Baseline: Mit Bestäubungsfunktion ohne Sammelfunktion ohne Stachel
  • 2.Comfortline: Mit Bestäubungsfunktion und Sammelfunktion ohne Sachel.
  • 3.Highline: "All in one" somit auch mit Stechfunktion.
  • Die Stechfunktion lässt sich per Handy-App stufenlos von "Sanftmut bis Killerinstinkt" bequem einstellen.
  • Kosten pro Roboterkönigin ab 200 Dollar.
  • Werde meine Imkerei komplett umstellen und habe bei Walmart USA bereits vorbestellt (Frühbesteller-Rabatt möglich).
  • Ein Roboter-Imker (Prototyp) ist auch schon in der Entwicklung.
  • Es ist nur zu hoffen dass "Hacker" keine Roboter-Varroa entwickeln, bisher ist im Internet noch keine Bauanleitung aufgetaucht. 

Keine Portionsverpackung ohne Herkunftsangabe

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass einzelne Honig-Portionspackungen immer eine Herkunftsangabe brauchen. Das gilt auch dann, wenn sie nicht für den Einzelverkauf bestimmt sind.

Der Verwaltungsgerichtshof legte die Frage der Kennzeichnungspflicht auch dem Europäischen Gerichtshof vor. Dieser entschied, dass Honig- Portionspackungen nach der Lebensmittel-Etikettierungsrichtlinie der EU und der europäischen Honigrichtlinie mit einem Hinweis auf die Ursprungsländer zu versehen sind (Az. C-113/15). weiterlesen im BJ

Am 1.September beginnt der meteorologische Herbst. Die Tage werden spürbar kürzer, und die Temperaturen sinken nachts oft unter 15 Grad. Die Meterologen kündigen jedoch noch  spätsommerliche Temperaturen und einen "goldenen Herbst" an. Wir Imker müssen uns auf das Wetter entsprechend einstellen. Bis Ende September/Anfang Oktober sollten alle Arbeiten an den Völkern eigentlich erledigt sein. Wir werden sehen ob die Völker im Oktober noch kräftig in der Brut sind und dadurch noch nachgefüttert werden muss.

Checkliste für den Herbst:  (jetzt schon vorausdenken)

  • Wintersitz sollte jetzt schon eingerichtet sein (bei Dadant erweitert auf 10 max. 11 Waben, bei Zander / DN auf 2 Bruträume eingeengt)
  • Mittelwände werden von den Bienen irgendwann nicht mehr ausgebaut, dann wäre es gut wenn fertig ausgebaute Waben vorrätig sind. Manche Imker lassen auch den ausgebauten Drohnenrahmen als Futterwabe im Volk.
  • erneute Varroakontrolle: für 3 Tage Schieber rein.
  • 2.Varroabehandlung durchführen, durch die grossen Brutflächen kann sich die Varroa noch zu gut vermehren. (sh. auch die Links in der Rubrik Varroa & Co)
  • Bodenschieber den ganzen Herbst und Winter raus, ausser zur Varroabehandlung und deren Kontrolle.
  • Futtervorrat in den Völkern langsam erhöhen. (10-12 Kg)
  • Infos zum Füttern in den verschiedenen Beiträgen beachten.
  • Futterkontrolle durch wiegen. (siehe Fachinfo 19)
  • Senffelder als Spättracht können noch zu einem Futtereintrag führen.
  • Je nach Witterung kann der Futterverbrauch auch noch ansteigen.
  • Auffüttererung bis Ende September / Anfang Oktober abschliessen.
  • Bei zu kalter Witterung nehmen die Völker kein Futter mehr ab.
  • Wintervorrat mit ca. 16-20 kg sollte zum Überwintern ausreichen. (Ableger entsprechend weniger)
  • Menge des Wintervorrats abschliessend durch wiegen erfassen und dokumentieren.
  • Nach der Auffütterung sollten die Völker bis zur Winterbehandlung nicht mehr geöffnet werden.
  • eventuell im September noch umweiseln.