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"Unser Bienenchef Andreas fuhr meilenweit landauf ,landab, unermüdlich und mit einer Ausdauer" um die Trachtsituation abzuschätzen. Laut seiner Einschätzung wird wohl keine nennenswerte Tracht mehr reinkommen. Somit kann abgeschleudert werden. Weitere Info siehe Bienenupdate 11. Am Freitag ist Grundkurs um 18:30 für die Neuimker und anschliessend ab 19:30h Monatsbetrachtungen für Alle. Da wird dies bestimmt noch thematisiert.

 

Praxistip: Futtermenge im Volk erfassen

    • 1. Erfahrene Imker heben die Beute hinten hoch und die Sache ist klar.
    • 2. "weniger erfahrene Imker" wiegen mit der Kofferwaage die Bienenbeute vorne und hinten und rechnen Gesamtgewicht - Gewicht der Beute = Futtergewicht.
    • Mit der kleinen Exceldatei zum Download geht das Rechnen einfacher.
    • Bienen-Futterrechner
    • Bitte entsprechend die Daten in der Exceldatei anpassen.

Wir haben Hunger,Hunger,Hunger, haben Hunger,Hunger ...

  • Nach Trachtende  Anfang bis Mitte Juli sollte abgeschleudert werden, da vermutlich keine Waldtracht zu erwarten ist.
  • Arbeitsschritte dann wie folgt:
  • → Abschleuderngeschleuderte Honigräume zum putzen kurz aufsetzen dann über die Bienenflucht abräumen → erste Futtergabe dann erste Varroabehandlung.
  • Erste Futtergabe mit 4-5 Kg Flüssigfutter oder 2-3 Kg Futterteig.
  • Wichtiger Unterschied zwischen "Füttern" und "Auffüttern"
  • "aufgefüttert" wird im Herbst (Wintervorrat)
  • "Füttern" ist nach Trachtende angesagt (täglicher Bedarf)
  • Richtiges Füttern bringt starke Wintervölker !
  • Hungernde Völker lösen Räuberei aus.
  • Durch zu viel und zu schnelles füttern wird das Brutnest eingeengt.
  • Königin braucht noch Platz zum Stiften.
  • Mit Futterteig und Zuckerwasser werden die Bienen länger beschäftigt und die Futteraufnahme geht langsamer voran. (wirkt brutfördernd)
  • Futtervorrat mit 8-10 Kg über den Sommer pro Volk konstant halten. Ableger entsprechend weniger.
  • Überwintern der Völker auf Waldhonig wäre schlecht.
  • Bei "Futtertaschen" im Volk muss die Beute zum Füttern geöffnet werden. Bilder zu Futtertaschen
  • Beim "Fütterer" (Futtergeschirr) von oben bleibt die Beute geschlossen (ist einfacher und sauberer).   Bilder zu Fütterer
  • Räuberei vermeiden durch sauberes Arbeiten am Bienenstand, und eher abends füttern.
  • Erfahrungsaustausch im Verein zumThema "Füttern" ist wichtig.

folgende Futterarten:

zu kaufen:

  • Apiinvert gibt es unter anderem bei Raiffeisen ZG (ca. 85 cent pro Kg)
  • Futter auf Stärkebasis in Singen bei Apinaut (ca. 58-64 cent pro Kg)
  • Futterteig Apifonda bei Raiffeisen und Apinaut (ca. 1,10 -1,25 pro Kg)

Wild lebende Honigbienenvölker gibt es auch in Deutschland noch in größerer Zahl. Ihnen wird derzeit immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Sebastian Roth dokumentiert die wilden Honigbienenvölker online im BEEtree-Monitor und beantwortet fünf Fragen zum Thema.

Nach der Saison ist vor der Saison,
              jetzt schon an die Saison 2019 denken.

  • Mit der Sommersonnenwende ist der Höhepunkt im Bienenvolk erreicht. (Volkstärke bei ca. 45000 - 50000 Bienen)
  • Die bisherige Honigernte 2018 war super
  • Die Schwarmstimmung lässt nach (trotzdem im Auge behalten)
  • Aktuell wird noch Honig eingetragen.
  • Nur soviele Honigräume belassen wie nötig (Rest abräumen).
  • Falls keine Waldtracht einsetzt, dann Mitte bis Ende Juli abschleudern. (sh Fachinfo 17)
  • Ablegerbildung für die Saison 2019 noch gut möglich.
  • Reservevölker sind wichtig um Winterverluste auszugleichen.
  • Ableger dünn füttern mit Zuckerwasser (2 ltr Wasser 1Kg Zucker)
  • Ableger mit Mittelwänden nach Bedarf erweitern
  • Ableger-Flugloch wegen der Gefahr von Räuberei eng halten.
  • Volkseigenschaften wie Ertrag, Sanftmut, Wabensitz, Brutumfang usw. erfassen.
  • Völker mit schlechten Eigenschaften zur Umweiselung vormerken.
  • Sich über gute Zuchtlinien informieren und eventuell Königinnen vorbestellen. ( Züchter im eigenen Verein fragen)
  • Jedoch ist es zu früh zur sicheren Umweiselung, da noch viele Drohnen im Volk sind.
  •  Wichtig: Varroareduzierung durch Drohnenrahmen schneiden.
  • Thema füttern und Varroabehandlung Info dazu später

Waldtracht 2018 ....... sieht wohl eher schlecht aus

  • Die Abfolge „kalter März, warmer April…“ reicht für das Zustandekommen einer Honigtautracht nicht aus, es wären auch noch „Kälteeinbrüche im Mai und Juni“ notwendig gewesen. Die „Eisheiligen“ sind ausgeblieben, die „Schafskälte“ fällt auch aus. Für das Honigen braucht es nicht nur viele Läuse sondern sie müssen auch den Honigtau produzieren und absondern. Auch die Linden honigen nur, wenn sie „im Wasser stehen“ und dies ist 2018 nicht überall der Fall.