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Gemeldeter Bienenschwarm am 09.Juli 2019, unter einem Dachvorsprung an einer Waldhütte in Böhringen. Volk konnte jedoch nicht geborgen werden. Die Waben waren mit Honig zu voll und daher sehr zerbrechlich.

Gleiches Bienenvolk (Buckfast) am 12. November 2019, das sehr starke Volk hängt im Freien und ist dem Wetter ausgesetzt. Beeindruckener Wabenbau mit direkter Sicht auf ein Bienenvolk.

Die Überlebenschance ohne Schutz wäre ungewiss. Mit VarroaMed eine erste Varroabehandlung durchgeführt. Im Dezember ist eine Winterbehandlung geplant.

Habe das Volk mit einer improvisierten Beute, aus einem Umzugskarton, geschützt. Werde mit Folie den Wetterschutz und den Spechtschutz noch optimieren. Im kommenden Frühjahr, wird das Volk, falls es den Winter übersteht, in eine Holzbeute eingeschlagen.

Imker in der NS-Zeit: Ein dunkles Kapitel

Im Nationalsozialismus stand der Imkerbund sehr treu zu den herrschenden Machtverhältnissen. Das lag daran, dass der Deutsche Imkerbund „gleichgeschaltet“ wurde, aber auch an den führenden Köpfen der damaligen Zeit: Mit Karl Hans Kickhöffel wurden die Imker von einem völkisch und antisemitisch denkendem Präsidenten geleitet. weiterlesen im BJ

Es besteht die Möglichkeit Eigenwachs umarbeiten zu lassen, bei einem Betrieb bei Überlingen. Wer Interesse hat kann sich gerne bei Andreas melden, dann würde er einen Sammelauftrag in die Wege leiten. Über Einzelheiten werden wir noch rechtzeitig informieren. Weiterhin steht auch die vereinseigene Wabenpresse unseren Mitgliedern zum Ausleihen bereit.

Wachspetition in nächster Runde

Der Petitionsausschuss des Bundestages hat beschlossen, die „Wachspetition“ von Imker Markus Gann an das Bundeslandwirtschaftsministerium zu überweisen. Gann hatte die Petition bereits 2017 eingereicht. Er war von Mittelwänden betroffen, die mit Stearin verfälscht worden waren. hier weiterlesen: wachspetition

Beobachtungen am Bienenstand im Oktober

Es gab und gibt noch ein paar Tage "goldenen Oktober" hier am Bodensee. Mancher Orts gab es noch Tracht für den Wintervorrat durch üppige Senffelder, welche auch bei dem schönen Flugwetter durch die Bienen genutzt wurde. Bei warmen Wetter ist noch sehr starker Bienenflug zu beobachten. Ansonsten musste etwas stärker als letztes Jahr eingefüttert werden. Die Varroabelastung hält sich wohl dieses Jahr in Grenzen. Weiterhin werden noch größere Brutflächen gepflegt. Die Völker haben sich bisher sehr stark entwickelt, sodaß viele Winterbienen vorhanden sind. Völker die in der Fütterungsphase sehr angriffslustig waren, sind wieder friedlicher geworden.

  • Wie ist der Stand am Stand ? Was ist noch zu tun ?
  • Wichtig ist, mit dem Bodenschieber nochmals für 3 Tage eine Varroa-Kontrolle durchführen, um den Befallsgrad zu ermitteln. Es kann doch immer wieder Ausreißer geben.
  • Eine Notbehandlung bei zu hoher Milbenbelastung mit Varroamed wäre noch möglich und sinnvoll.
  • Nach der Varroa-Kontrolle den Bodenschieber wieder entfernen.
  • Wenn noch nicht erfolgt, letzte Kontrolle bei warmen Wetter von oben, ohne die Waben zu ziehen, durchführen. Dabei kann starke Unruhe und Brausen auf eine fehlende Königin hinweisen.
  • Bei Verdacht auf Weisellosigkeit muss das Volk genauer untersucht werden. Durch vereinigen mit einem Ableger mit Ersatzkönigin, kann das Volk noch gerettet werden.
  • Die Beutendeckel sollten gut wärmeisolierend sein.
  • Die Außendeckel mit Steinen oder Spanngurten vor den Herbststürmen gut sichern, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
  • Das Füttern sollte eigentlich seit Anfang Oktober beendet sein.
  • Zu leichte Völker nachfüttern ( 14 - 18Kg Wintervorrat )
  • Futtervorrat durch wiegen feststellen und dokumentieren und alle 4 Wochen erneut kontrollieren.
  • weitere hilfreiche Infos siehe: bienenjournal.de/imkerpraxis/monatshinweise
  • Die Völker am besten nicht mehr ohne trifftigen Grund öffnen. Nur noch zur einmaligen Winterbehandlung im Dezember werden die Völker geöffnet.

Ehrung für Peter Maske

Der frühere Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.), Peter Maske, wurde von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit der Professor-Niklas-Medaille in Gold ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste Ehrung des Ministeriums. Diese wird für herausragendes Engagement für Landwirtschaft und Ernährung vergeben. hier weiterlesen im: bienenjournal.de/news/meldungen/peter-maske/

Torsten Ellmann wurde auf dem Deutschen Imkertag in Konstanz zum neuen Präsidenten des gewählt.

Torsten Ellmann wurde auf dem Deutschen Imkertag in Konstanz zum neuen Präsidenten des D.I.B gewählt.

Es geht dagegen ...

Die Varroabehandlungen sind schon längst abgeschlossen. Bei niederen Temperaturen wirkt die AS nicht mehr. 2-3 Wochen nach der letzten Behandlung eine Varroa-Kontrolle mit dem Schieber für 3-5 Tage durchführen und dokumentieren. Es ist wichtig den Befallsgrad der Völker zu kennen. Falls der Varroabefall nach der Varroa-Kontrolle zu hoch ist, besteht noch die Möglichkeit eine Notbehandlung zB. mit Varroamed durchzuführen. Die Jungimker sollten in diesem Fall Rat in ihrem Imkerverein einholen.

  • Grenzwerte natürlicher Milbenfall
  • Ende Mai maximal 3 Milben pro Tag
  • Bei 10 Milben oder mehr pro Tag, und dies während der ganzen Bienensaison, (10= ca. 2000 Milben im Volk) ist umgehend zu behandeln
  • Oktober/November maximal 1 Milbe pro Tag (1 = ca. 500 Milben im Volk)
  • 21 Tage nach der Winterbehandlung maximal ½ Milbe pro Tag

Gegen Ende September Anfang Oktober sollte auch die Auffütterung auf ca. 15-18 kg Futtervorat abgeschlossen sein. Bei kälterer Witterung nehmen die Bienen kein Futter mehr an. Wenn nötig die betreffenden Völker bei schönem Wetter noch umweiseln. In der Abschlusskontrolle auf Futtervorrat und Weiselrichtigkeit kontrollieren. Zu schwache Völker, wenn möglich, mit anderen Völkern vereinigen. Ansonsten ab Anfang Oktober, ohne trifftigen Grund, keine Eingriffe mehr in die Völker.