Springe zum Inhalt

Das Varroa - Finale 2019
Winterbehandlung, Restentmilbung

Nach den ersten Minustemperaturen müsste die Königin die Eiablage einstellen. Trotz verschiedener Meinungen, empfehle ich die Brutfreiheit nicht durch das Ziehen der Waben zu überprüfen. Ein socher Eingriff wäre eine zu grosse Störung des Volkes. Die Winterbehandlung ist die Gelegenheit, in einem brutfreien Volk, die auf den Bienen sitzenden Milben, zum allergrössten Teil abzutöten. Das Ziel ist, mit so wenig Milben als möglich, auszuwintern. Durch die eng sitzenden Bienen und dem Putztrieb reicht eine Winterbehandlung mit Oxalsäure oder VarroaMed völlig aus. Zwei Behandlungen ist eine zuviel. Nach der Behandlung ist ca 2-3 Wochen lang ein erhöhter Milbenfall zu beobachten.  Die Jungimker sollten sich schon jetzt zum Thema Winterbehandlung informieren, damit im letzten Dezemberdrittel auch alles klappt.

...weiterlesen "Bienenupdate Nr. 15-2019"

Gemeldeter Bienenschwarm am 09.Juli 2019, unter einem Dachvorsprung an einer Waldhütte in Böhringen. Volk konnte jedoch nicht geborgen werden. Die Waben waren mit Honig zu voll und daher sehr zerbrechlich.

Gleiches Bienenvolk (Buckfast) am 12. November 2019, das sehr starke Volk hängt im Freien und ist dem Wetter ausgesetzt. Beeindruckener Wabenbau mit direkter Sicht auf ein Bienenvolk.

Die Überlebenschance ohne Schutz wäre ungewiss. Mit VarroaMed eine erste Varroabehandlung durchgeführt. Im Dezember ist eine Winterbehandlung geplant.

Habe das Volk mit einer improvisierten Beute, aus einem Umzugskarton, geschützt. Werde mit Folie den Wetterschutz und den Spechtschutz noch optimieren. Im kommenden Frühjahr, wird das Volk, falls es den Winter übersteht, in eine Holzbeute eingeschlagen.

Imker in der NS-Zeit: Ein dunkles Kapitel

Im Nationalsozialismus stand der Imkerbund sehr treu zu den herrschenden Machtverhältnissen. Das lag daran, dass der Deutsche Imkerbund „gleichgeschaltet“ wurde, aber auch an den führenden Köpfen der damaligen Zeit: Mit Karl Hans Kickhöffel wurden die Imker von einem völkisch und antisemitisch denkendem Präsidenten geleitet. weiterlesen im BJ

Es besteht die Möglichkeit Eigenwachs umarbeiten zu lassen, bei einem Betrieb bei Überlingen. Wer Interesse hat kann sich gerne bei Andreas melden, dann würde er einen Sammelauftrag in die Wege leiten. Über Einzelheiten werden wir noch rechtzeitig informieren. Weiterhin steht auch die vereinseigene Wabenpresse unseren Mitgliedern zum Ausleihen bereit.

Wachspetition in nächster Runde

Der Petitionsausschuss des Bundestages hat beschlossen, die „Wachspetition“ von Imker Markus Gann an das Bundeslandwirtschaftsministerium zu überweisen. Gann hatte die Petition bereits 2017 eingereicht. Er war von Mittelwänden betroffen, die mit Stearin verfälscht worden waren. hier weiterlesen: wachspetition

Beobachtungen am Bienenstand im Oktober

Es gab und gibt noch ein paar Tage "goldenen Oktober" hier am Bodensee. Mancher Orts gab es noch Tracht für den Wintervorrat durch üppige Senffelder, welche auch bei dem schönen Flugwetter durch die Bienen genutzt wurde. Bei warmen Wetter ist noch sehr starker Bienenflug zu beobachten. Ansonsten musste etwas stärker als letztes Jahr eingefüttert werden. Die Varroabelastung hält sich wohl dieses Jahr in Grenzen. Weiterhin werden noch größere Brutflächen gepflegt. Die Völker haben sich bisher sehr stark entwickelt, sodaß viele Winterbienen vorhanden sind. Völker die in der Fütterungsphase sehr angriffslustig waren, sind wieder friedlicher geworden.

  • Wie ist der Stand am Stand ? Was ist noch zu tun ?
  • Wichtig ist, mit dem Bodenschieber nochmals für 3 Tage eine Varroa-Kontrolle durchführen, um den Befallsgrad zu ermitteln. Es kann doch immer wieder Ausreißer geben.
  • Eine Notbehandlung bei zu hoher Milbenbelastung mit Varroamed wäre noch möglich und sinnvoll.
  • Nach der Varroa-Kontrolle den Bodenschieber wieder entfernen.
  • Wenn noch nicht erfolgt, letzte Kontrolle bei warmen Wetter von oben, ohne die Waben zu ziehen, durchführen. Dabei kann starke Unruhe und Brausen auf eine fehlende Königin hinweisen.
  • Bei Verdacht auf Weisellosigkeit muss das Volk genauer untersucht werden. Durch vereinigen mit einem Ableger mit Ersatzkönigin, kann das Volk noch gerettet werden.
  • Die Beutendeckel sollten gut wärmeisolierend sein.
  • Die Außendeckel mit Steinen oder Spanngurten vor den Herbststürmen gut sichern, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
  • Das Füttern sollte eigentlich seit Anfang Oktober beendet sein.
  • Zu leichte Völker nachfüttern ( 14 - 18Kg Wintervorrat )
  • Futtervorrat durch wiegen feststellen und dokumentieren und alle 4 Wochen erneut kontrollieren.
  • weitere hilfreiche Infos siehe: bienenjournal.de/imkerpraxis/monatshinweise
  • Die Völker am besten nicht mehr ohne trifftigen Grund öffnen. Nur noch zur einmaligen Winterbehandlung im Dezember werden die Völker geöffnet.

Ehrung für Peter Maske

Der frühere Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.), Peter Maske, wurde von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit der Professor-Niklas-Medaille in Gold ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste Ehrung des Ministeriums. Diese wird für herausragendes Engagement für Landwirtschaft und Ernährung vergeben. hier weiterlesen im: bienenjournal.de/news/meldungen/peter-maske/

Torsten Ellmann wurde auf dem Deutschen Imkertag in Konstanz zum neuen Präsidenten des gewählt.

Torsten Ellmann wurde auf dem Deutschen Imkertag in Konstanz zum neuen Präsidenten des D.I.B gewählt.