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Bienenupdate 17.01.2023

Varroakontrolle im Januar durchführen !

Wie wirksam war die Winterbehandlung ??? Was kann bei erhöhter Varroalast noch getan werden ???

Varroakontrolle im Januar ist wichtig

  • Erfolg der Winterbehandlung sollte kontrolliert werden
  • Tote Bienen (Wintertotenfall) auf dem Gitterboden verfälschen das Ergebnis.
  • Vorher vorsichtig mit einem kleinen "Handschieber" Totenfall entfernen.
  • Danach erst Varroawindel (Bodenschieber) für 3-5 Tage einschieben.
  • Dann Windel entfernen und die gefallenen Milben genau zählen
  • Eine Lupe und eine Taschenlampe ist sehr hilfreich
  • Formel: gezählte Milben geteilt durch die Tage ergibt Milbefall pro Tag
  • Ergebnis in der Stockkarte zur eigenen Info dokumentieren.
  • 0 bis 1 Milbe pro Tag wären im Januar normal.
  • Erfahrene Imkerkollegen zu Rate ziehen

Handschieber kann selbst aus Holz gebaut werden (Prinzip sh. Bild). Der Schieber muss durch die Fluglochöffnung (ohne Fluglochkeil) passen.Die toten Bienen werden vorsichtig nach vorne aus der Beute gezogen. Eine Taschenlampe ist hilfreich. Danach Fluglochkeil und wenn vorhanden Mäusegitter wieder anbringen. Eventuell mit Stichschutzanzug arbeiten.

Was tun bei deutlich hoher Varroalast ???

  • Durch eine Varroa-Notbehandlung kann das Volk eventuell gerettet werden.
  • VarroaMed ist erlaubt, da die Wartezeit 0 Tage beträgt.
  • VorroaMed gibt es in der Apotheke kann dort bestellt werden.
  • Behandlung genau nach Anleitung mit dem Mittel durchführen.
  • eine generelle prophylaktische Behandlung wird nicht empfohlen.
  • Die Milbe überträgt auch ein Virus und die Virenlast kann nicht eingeschätzt werden.
  • Trotz Behandlung kann ein Volk verloren gehen.